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Ladekarten-Vergleich – alle Anbieter und Preise

Elektroauto

Von Birte Leonhardt // Aktualisiert: 12.01.2022

Wer sich mit Elektroautos auseinandersetzt, kommt um das leidige Thema Ladekarte nicht herum. Die Orientierung in diesem Bereich kann schnell schwierig werden, schließlich gibt es auf dem Markt momentan über 200 Ladekarten-Anbieter, die alle unterschiedliche Preise und Services anbieten. Um dich bei der Entscheidung für die richtige Ladekarte zu unterstützen, stellen wir dir in diesem großen Ratgeber die besten Ladekarten-Anbieter vor und erklären dir, was es bei der Wahl des Anbieters zu beachten gibt!


Das Wichtigste auf einen Blick

  • Es gibt mittlerweile über 200 Ladekarten-Anbieter. Grundsätzlich lassen sich regionale Anbieter, internationale Anbieter und Roaming-Anbieter unterscheiden.
  • Ladekarten werden sowohl von Autoherstellern als auch von herstellerunabhängigen Anbietern angeboten. Was hier besser ist, lässt sich nicht pauschal sagen und hängt vom Nutzungsprofil ab.
  • Die Tarife unterscheiden sich zum Teil drastisch, sodass ein Preisvergleich (unter Berücksichtigung des individuellen Nutzungsverhalten) unbedingt zu empfehlen ist.

Wichtig zu wissen: Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff „Ladekarte“ oft in einem breiten Sinn verwendet. Gemeint sind dann nicht nur physische Ladekarten aus Plastik, sondern ebenso Apps, welche die gleiche Grundfunktionalität bieten. Im Folgenden verwenden wir den Begriff Ladekarte ebenfalls sowohl für Karten im engeren Sinn als auch für Anbieter von entsprechenden Apps!

Das ist eine Ladekarte

Klassische Ladekarten

Klassische Ladekarten sind Karten im Scheckkartenformat und ähneln zunächst einmal einer Kreditkarte, nur dass der Zweck der Ladekarte ein anderer ist: Mit einer Ladekarte kannst du öffentliche Ladesäulen nutzen und bezahlen. Die Ladekarte basiert technisch betrachtet auf einem RFID-Chip, der in der Karte enthalten ist. Dieser ermöglicht die eindeutige Zuweisung zum Kartenbesitzer und somit eine Kostenerfassung an der Ladesäule. Wird also der Nutzer der Karte an der Ladesäule erkannt, kann der Ladevorgang starten.


In einem weiteren Ratgeberartikel erfährst du, wie genau du an der Ladesäule lädst und bezahlst.

Die Kosten für den Ladevorgang werden in den meisten Fällen nicht direkt vom Konto abgebucht, sondern du bekommst am Ende des Monats eine Rechnung vom Ladekarten-Anbieter, in der die Kosten für die Ladevorgänge des Monats aufgelistet sind. Der Vorteil hier: du behältst die Übersicht und kannst nachvollziehen, wann und wo Kosten entstanden sind und welche Ladesäulen beispielsweise teurer sind als andere.

Lade-Apps

Viele Anbieter bieten nicht nur klassische Ladekarten aus Plastik an, sondern stellen zusätzlich Apps für iOS und Android zur Verfügung. Mit diesen Apps kannst du ebenfalls (über Bluetooth, QR-Codes etc.) die Ladesäulen für den Ladevorgang freischalten. Der Vorteil: Die Lade-App nimmt keinen extra Platz im Portemonnaie weg. Der Nachteil: Ist der Akku vom Smartphone einmal leer, kannst du den Ladevorgang nicht mehr starten. Ob du lieber mit dem Smartphone den Ladevorgang aktivierst oder mit der physischen Ladekarte ist auch eine Geschmacksfrage, ähnlich wie beim Zahlen mit Kreditkarte oder Google bzw. Apple Pay.

Tipp: In der Regel ist es hilfreich, sowohl eine physische Ladekarte dabei zu haben als auch die entsprechende App auf dem Smartphone zu installieren, sollte der entsprechende Anbieter beide Optionen anbieten. So bist du für alle Gelegenheiten gewappnet.

Ladekarten sind besonders für Personen interessant, die regelmäßig öffentliche Ladestationen für ihr Elektroauto nutzen. Das generelle Problem: Es gibt hunderte Ladesäulen von zahlreichen unterschiedlichen Anbietern, für deren Benutzung du dich normalerweise einzeln registrieren musst. Die diesem Artikel vorgestellten Ladekarten-Anbieter haben hingegen in der Regel Verträge mit verschiedenen Anbietern von Ladesäulen, sodass du mit einer zentralen Registrierung eine Vielzahl von Ladesäulen verschiedener Anbieter nutzen kannst. Die Freischaltung des Ladevorgangs geht dann sehr schnell, denn man muss die Karte bzw. App nur noch an die Säule halten, auch wenn du keinen direkten Vertrag mit dem jeweiligen Anbieter hast.

Ladekarten-Anbieter: Alle Unterschiede

Es gibt drei große Gruppen von Ladekarten-Anbietern. Zum einen gibt es Einzelanbieter, zum Beispiel die Stadtwerke in deiner Region, zum anderen sogenannte Roaming-Netzwerke. Darüber hinaus gibt es auch noch Ladekarten von Autoherstellern direkt, die du vor oder nach dem Kauf deines E-Autos hinzubuchen kannst.

Zwischen den Gruppen gibt es dabei große Unterschiede. Während die Netzbetreiber in den meisten Fällen regional begrenzt sind und du somit nur öffentliche Ladesäulen in deiner Nähe nutzen kannst, haben Roaming-Netzwerke ein anderes Geschäftsmodell: Diese bieten Zugang zu verschiedenen Anbietern und deren Ladesäulen. Die Ladekarten der Hersteller sind in der Regel ebenfalls überregional, international und auch anbieterübergreifend ausgerichtet.


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Ladekarten ohne Grundgebühr

Ladekarten-Anbieter unterscheiden sich in einem weiteren zentralen Punkt. So verlangen einige Anbieter für ihre Tarife eine monatliche oder jährliche Grundgebühr, während diese bei anderen Anbietern entfällt. Das heißt aber nicht, dass die Karten ohne Grundgebühr immer die günstigere Alternative sind, denn dafür wird in der Regel für den einzelnen Ladevorgang mehr berechnet. Bei Karten mit Grundgebühr fallen die Kosten für den einzelnen Ladevorgang also in der Regel geringer aus.

Die Entscheidung, welche Ladetarif also der Beste für dich und deine Bedürfnisse ist, ist keinesfalls einfach. Um dir eine kleine Entscheidungshilfe zu geben, haben wir weiter unten eine Schritt für Schritt Übersicht erstellt um herauszufinden, welcher Tarif am besten zu dir passt!


Neben Ladekarten gibt es ebenfalls Ladeflatrates, die du nutzen kannst. Was es generell damit auf sich hat und welche Vor- und Nachteile diese haben, erfährst du in unserem Ratgeber-Artikel über Ladeflatrates.

Roaming-Anbieter

Roaming-Anbieter haben die Gemeinsamkeit, dass sie nicht ausschließlich eigene Ladesäulen im Angebot haben, sondern ein Netzwerk von Ladesäulen von verschiedenen Anbietern zur Verfügung stellen, das du nutzen kannst. Eine klare Trennung zwischen Roaming-Anbietern und internationalen Anbietern (haben ausschließlich eigene Ladesäulen; weitere Informationen findest du weiter unten im Text) ist jedoch nicht immer ganz klar zu treffen, da einige Tarif-Anbieter sowohl eigene Ladesäulen als auch Partnerschaften mit anderen Anbietern haben.

Zudem lässt sich bei Roaming-Anbietern zwischen markenunabhängigen Anbietern und Ladekarten von Autoherstellern unterscheiden. So gibt es bei einigen Herstellern die Möglichkeit, beim Kauf direkt eine Ladekarte mit zu bestellen. In der Regel haben die Audi, Mercedes und Co. keine Ladestationen aber bieten ganz wie die herstellerunabhängigen Anbieter den Zugang zu verschiedenen Ladestationen. Die Ausnahme hiervon bildet Tesla (Supercharger), denn der kalifornische E-Auto-Pionier bietet eigene Ladestationen in ganz Europa an und ist deshalb kein Roaming-Anbieter.

Herstellerunabhängige Ladekarten

Herstellerunabhängig Roaming-Anbieter haben keine bzw. nicht nur eigene Ladestationen, bieten dir also durch deren Ladekarte einen Zugang zu Ladestationen von unterschiedlichen Herstellern – und das zu gleichen Tarifen.

EnBW

EnBW hat rund 200.000 Stationen in ganz Europa, bei denen du dein Elektroauto laden kannst. Die Partnerstationen befinden sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Italien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Liechtenstein. EnBW bietet drei verschiedene Tarife an, die sich für unterschiedliche Personen eignen. Für Personen, die nur wenig mit ihrem E-Auto unterwegs sind und nur gelegentlich die Ladestationen von EnBW nutzen möchten, lohnt sich am ehesten der Tarif ohne Grundgebühr, bei dem du 0,45€/kWh an AC-Ladestationen und 0,55€/kWh an DC-Ladestationen zahlst. Auch ist die Ladekarte in diesem Tarif nicht mit inbegriffen, diese muss einmalig für 9,99€ gekauft werden. Alternativ kannst du jedoch einfach die EnBW-App benutzen. Der Vorteil von diesem Tarif ist, dass du ohne Fixkosten besonders flexibel bleibst.

Wer öfter die öffentlichen Ladestationen nutzt, könnte den Tarif mit einer Grundgebühr von 5,99€ pro Monat wählen. Durch die Grundgebühr sinkt dafür der Preis fürs Laden auf nur noch 0,36€/kWh an EnBW AC-Ladestationen und 0,46€/kWh an EnBW DC-Ladestationen. Der Preis für das Laden an Partnertankstellen beträgt 0,39€ bei AC-Ladestationen und 0,49€ bei DC-Ladestationen. Der Hersteller gibt zudem an, dass sich diese Option bereits ab einem monatlichen Ladevolumen von 70 kWh lohnt. Zudem ist die EnBW-Ladekarte in diesem Tarif mit inbegriffen und muss nicht separat gekauft werden.

Es gibt noch eine weitere Kategorie, die allerdings nur für EnBW Privatkunden zur Verfügung steht. Hier besteht ebenfalls keine Grundgebühr und die EnBW-Ladekarte muss für 9,99€ erworben werden, allerdings sind die Preise pro kWh geringer als beim Standardtarif und betragen 0,38€ bei EnBW AC-Ladestationen und 0,48€ bei EnBW DC-Ladestationen. Auch hier sind die Kosten an Ladesäulen von anderen Betreibern höher und man zahlt 0,42€ an AC-Ladestationen und 0,52€ an DC-Ladestationen. Zahlen kannst du auch hier wieder alternativ mit der hauseigenen App.

Auch gibt es bei EnBW eine Blockiergebühr. Diese fällt an, wenn das Auto mehr als vier Stunden an der Ladestation angeschlossen ist. Die Gebühr beträgt dann 10 Cent pro Minute. Insgesamt überschreitet die Blockiergebühr allerdings niemals 12€ pro Ladevorgang.

  • 200.000 Stationen in Europa
  • EnBW bietet drei Tarife an
  • Standardtarif: Keine Grundgebühr; Preis: 0,45€/kWh (AC) und 0,55€/kWh (DC); Ladekarte muss für 9,99€ dazu gekauft werden, alternativ Bezahlung per App (AT und DE)
  • Vielladertarif: 5,99€ Grundgebühr; Preis 0,36€/kWh (EnBW AC) und 0,46€/kWh (EnBW DC) bzw. 0,39€ (AC) und 0,49€ (DC); Ladekarte im Tarif mit inbegriffen (AT und DE)
  • Vorteilstarif: Keine Grundgebühr; 0,38€ (EnBW AC) und 0,48€ (EnBW DC) bzw. 0,42€ (AC) und 0,52€ (DC); Ladekarte muss für 9,99€ dazu gekauft werden, alternativ Bezahlung per App (AT und DE)
  • Hilfreich: Die EnBW mobility+ App hilft Ladestationen in der Nähe zu finden und ermöglicht das Bezahlen über die App


Alle Details zur EnBW mobility+ App erfährst du in unserem Ratgeber-Artikel über die 10 wichtigsten Apps für Elektroauto-Fahrer.

Direkt zu EnBW

Maingau

Maingau ist ebenfalls in ganz Europa vertreten und hat etwa 52.000 Ladepunkte in Deutschland und in ganz Europa sogar stolze 230.000 Ladepunkte. Der Vorteil bei Maingau ist, dass keine Grundgebühr gefordert wird und es auch keine Mindestvertragslaufzeit gibt. Du bleibst also flexibel. Außerdem wird der verbrauchte Strom fair und transparent per Kilowattstunde abgerechnet.

Die Bezahlung funktioniert dabei einfach per Smartphone-App, per Ladechip (zur Befestigung am Autoschlüssel) oder per Ladekarte. Um die Tarife von Maingau nutzen zu können, muss man sich einmalig und kostenlos auf der Website registrieren.

Die Kosten für die Ladung variieren dabei und gehen bei 0,30€/kWh los. Wenn du allerdings außerhalb von Deutschland lädst, kommen Roaming-Zuschläge hinzu. Die Preise für Österreich liegen bei 0,40€/kWh für AC-Stationen und 0,50€/kWh für DC-Stationen. Für Deutschland, die Niederlande, Schweiz, Dänemark, Schweden und übriges europäisches Ausland werden für Maingau-Kunden 0,30€/kWh bei AC-Stationen berechnet und 0,40€/kWh bei DC-Stationen. Als Maingau-Kunde kann man ebenfalls die IONITY-Stationen nutzen, hier liegt der Preis jedoch bei 0,75€/kWh bei AC- und DC-Stationen.

  • 52.000 Ladepunkte in Deutschland und 230.000 Ladepunkte in Europa
  • Keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr
  • Österreich: 0,40€/kWh (AC) und 0,50€/kWh (DC) (AT und DE)
  • Deutschland, Niederlande, Schweiz, Dänemark, Schweden und übriges europäisches Ausland: 0,30€/kWh (AC) und 0,40€/kWh (DC) (ohne Roaming Zuschläge) (AT und DE)

Direkt zu Maingau Deutschland

Direkt zu Maingau Österreich

Naturstrom

Naturstrom hat 793 Stationen in Europa, bei denen du direkt, wie der Name schon sagt, mit Strom aus erneuerbaren Energien laden kannst. Zudem gibt es über 15.000 weitere Stationen von Partnern, die du mit dem Naturstrom-Vertrag nutzen kannst.

Naturstrom erhebt monatliche Gebühren, bietet aber den Vorteil, dass du dafür immer den gleichen Betrag für die Ladung bezahlst. Die Grundgebühr liegt beim Standardtarif bei 6,90€ pro Monat, für Personen, die bereits Haushaltsstrom bei Naturstrom beziehen, liegt der Preis bei 2,90€ pro Monat. Die Preise für die Ladungen werden je nach Station entweder nach Minute abgerechnet oder nach Kilowattstunde. Bei AC-Stationen liegt der Preis bei 0,39€ pro kWh beziehungsweise bei 0,01€ pro Minute. Bei DC-Ladepunkten liegt der Preis bei 0,59€ pro kWh beziehungsweise bei 0,02€ pro Minute. Dies gilt für Stationen der Anbieter Allegro und E-Wald.

Für alle anderen Ladepunkte fallen höhere Kosten an. So zahlst du bei AC-Stationen 0,49€ pro kWh beziehungsweise 0,02€ pro Minute. Bei DC-Ladepunkten liegt der Preis bei 0,75€ pro kWh beziehungsweise bei 0,04€ pro Minute.

Wenn du Naturstrom nutzen möchtest, musst du dich in der kostenlosen App registrieren und einen Vertrag abschließen. Zudem muss ein SEPA-Lastschriftmandat zur Abrechnung der Ladekosten erteilt werden. Hier erhältst du also keine separate Ladekarte, sondern bezahlst ausschließlich über die App.

  • 793 Stationen von Naturstrom plus 15.000 weitere Stationen von Partnern
  • Grundgebühr: 6,90€/Monat bzw. 2,90€/Monat für Naturstrom Energiekunden
  • Preis Naturstrom Ladepunkte: 0,39€/kWh bzw. 0,01€/Minute (AC) und 0,59€/kWh bzw. 0,02€/Minute (DC) (AT und DE)
  • Preis Partner Ladepunkte: 0,49€/kWh bzw. 0,02€/Minute (AC) und 0,75€/kWh bzw. 0,04€/Minute (DC) (AT und DE)

Direkt zu Naturstrom

Newmotion

Newmotion ist mit 250.000 Ladestationen in ganz Europa der Spitzenreiter unter den Anbietern. Der Anbieter bietet unter anderem einen 24/7 Kundenservice sowie eine App mit zahlreichen hilfreichen Features an. So kannst du dort in Echtzeit Informationen zu Ladezeiten, Ladetarifen und Verfügbarkeit von Ladestationen bekommen. Denn die Ladetarife unterscheiden sich bei Newmotion je nach Ladestation. Dafür werden keine monatlichen Grundgebühren erhoben. Normalerweise wird bei Newmotion per Kilowattstunde abgerechnet, dies variiert zum Teil jedoch ebenfalls je nach Ladestation. Die Kosten werden schließlich per Lastschriftverfahren abgebucht. Außerhalb von Deutschland zahlst du bei Newmotion Roaming-Gebühren in Höhe von 0,35€ bei maximal 20 Transaktionen pro Monat.

  • 250.000 Ladestationen in Europa
  • Keine Grundgebühr
  • Kosten für Ladungen variieren je nach Ladestation
  • Roaming-Gebühren außerhalb von Deutschland in Höhe von 0,35€ bei max. 20 Transaktionen/Monat

Direkt zu Newmotion

Plugsurfing

Auch Plugsurfing ist ganz vorne mit dabei und bietet 250.000 Ladepunkte in ganz Europa an. Plugsurfing erhebt keine Grundgebühr. Was die Kosten angeht, gibt es hier ein besonderes Modell: in Deutschland liegt der Fixpreis bei 0,49€/kWh bei AC-Stationen, 0,69€/kWh an DC-Stationen und 1,09€/kWh bei IONITY-Stationen. Außerhalb von Deutschland variieren die Preise je nach Ladestation und Anbieter. Wie hoch die Kosten sind, kannst du aber ganz einfach über die Plugsurfing App erfahren.

  • 250.000 Ladepunkte in Europa
  • Keine Grundgebühr
  • Kosten: Deutschland 0,49€/kWh (AC) und 0,69€/kWh (DC), 1,09€/kWh (IONITY)
  • Im Ausland variieren die Kosten

Direkt zu Plugsurfing

Smatrics

Insgesamt betreibt Smatrics 45.000 Stationen in elf europäischen Ländern (Deutschland, Niederland, Belgien, Slowenien, Slowakei, Polen, Italien, Luxemburg, Schweiz, Tschechien und Frankeich). Die Abrechnung erfolgt an den Stationen pro Minute und nicht pro geladene Kilowattstunde.

Smatrics bietet flexible Tarife an, zwischen denen du wählen kannst. Fährst du weniger Auto, wählst du den Tarif ohne Grundgebühr, bei dem du je nach Ladegeschwindigkeit und Ladestation zwischen 0,06€ und 0,95€ pro Minute zahlst. Wer ab und zu das öffentliche Laden in Anspruch nimmt, sollte den Tarif für 14,90€ pro Monat wählen. Hierfür liegen die Kosten bei 0,03€ bis maximal 0,48€ pro Minute. Der teuerste Tarif, bei dem die monatliche Grundgebühr bei 49,90€ liegt, eignet sich besonders für Personen, die oft die öffentlichen Ladestationen nutzen. Der Preis liegt dann bei 0,02€ bis maximal 0,30€ pro Minute.

  • 45.000 Stationen in Europa
  • Drei verschiedene Tarife zur Auswahl
  • Single Plus Net: keine Grundgebühr, Preis zwischen 0,06€ und 0,95€ pro Minute (AT und DE)
  • Smart Plus Net: 14,90€ Grundgebühr, Preis zwischen 0,03€ und 0,48€ pro Minute (AT und DE)
  • Active Plus Net: 49,90€ Grundgebühr, Preis zwischen 0,02€ und 0,30€ pro Minute (AT und DE)

Direkt zu Smatrics

EMC

EMC (Electro Mobilitäts Club Österreich) ist einer der großen Ladekarten-Anbieter Österreichs und verfügt über 5.000 Partner-Ladestationen im Land. Mit der EMC-Karte kannst du die Stationen von ELLA, ENIO, da emobil, Linz AG und Vulkanlandstrom nutzen. Dabei wird keine Grundgebühr gefordert und man bekommt als Besitzer der Ladekarte einige Vergünstigungen in anderen Bereichen der E-Mobilität. Dafür, dass es keine Grundgebühr gibt, variieren die Kosten für das Laden je nach Station und die Abrechnung erfolgt entweder nach kWh oder nach Minuten. Die einzige Problematik hier: du musst EMC-Mitglied sein, um die Ladekarte zu erhalten und somit an den Stationen laden zu können.

  • 5.000 Partner-Ladestationen in Österreich
  • Keine Grundgebühr
  • Abrechnung direkt über die Station (nach kWh oder Minuten)
  • Besonderheit: man muss EMC Club-Mitglied sein, um die Karte zu erhalten

Direkt zu EMC

Ladekarten von Autoherstellern

Viele Autohersteller verfügen mittlerweile über eigene Ladekarten. Diese sind jedoch nur für Autos von der jeweiligen Marke nutzbar. Als BMW-Fahrer kannst du dir also keine Ladekarte von Audi kaufen. Genau wie bei den unabhängigen Roaming-Anbietern besitzen die meisten Autohersteller allerdings keine eigenen Ladestationen, sondern bieten dir durch ihre Ladekarte den Zugang zu Ladesäulen von verschiedenen Partnern. Wir stellen dir hier die Ladekarten der unterschiedlichen Hersteller vor!

Audi e-tron Charging Service

Audi bietet dir Zugang zu 291.857 Ladepunkten in ganz Europa (Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn) und bietet dir zwei verschiedene Tarife an.

Der Tarif Transit gilt nur für vollelektrische Audi-Fahrzeuge und kostet 17,95€/Monat. Für das Laden zahlst du an AC-Punkten 0,39€/kWh (+ 0,06€/min nach 180 Minuten) und an DC-Punkten 0,49€/kWh ( + 0,10€/min nach 180 Minuten). An IONITY-Stationen und Stationen des Audi Charging Hubs zahlst du 0,31€/kWh (AT und DE). Außerhalb von Österreich und Deutschland variieren die Ladekosten. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 1 Jahr (AT und DE).

Der zweite Tarif heißt City und gilt nicht nur für vollelektrische, sondern auch für teilelektrische Fahrzeuge. Die monatliche Grundgebühr beträgt hier 4,95€/Monat. Für das Laden zahlst du an AC-Punkten 0,39€/kWh (+ 0,06€/min nach 180 Minuten) und an DC-Punkten 0,49€/kWh ( + 0,10€/min nach 180 Minuten). An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh, an Stationen des Audi Charging Hubs 0,31€/kWh (AT und DE).

  • 291.857 Ladepunkte in ganz Europa
  • Zwei verschiedene Tarife: Transit & City
  • Tarif Transit: Grundgebühr 17,95€/Monat; Preis: 0,39€/kWh (+ 0,06€/min nach 180 Minuten) (AC) und 0,49€/kWh ( + 0,10€/min nach 180 Minuten) (DC); IONITY und Audi Charging Hub: 0,31€/kWh (AT und DE)
  • City Tarif: Grundgebühr 4,95€/Monat; Preis: 0,39€/kWh (+ 0,06€/min nach 180 Minuten) (AC) und 0,49€/kWh ( + 0,10€/min nach 180 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh; Audi Charging Hub: 0,31€/kWh (AT und DE)

Direkt zum Audi Charging Service

BMW Charging

BMW bietet mit der hauseigenen Ladekarte Zugang zu 285.664 Ladestationen in Europa (Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn). Auch hier werden zwei verschiedene Tarife angeboten. Der erste Tarif heißt Active und hat den Vorteil, dass du zu festen Preisen laden kannst. Die Grundgebühr hierfür beträgt 4,99€/Monat. Du zahlst für AC-Stationen 0,33€/kWh (+ 0,06€/Minute ab 180 Minuten). An DC-Ladestationen zahlst du 0,39€/kWh (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten). An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh. Es gibt keine MIndestvertragslaufzeit (AT und DE).

Der zweite Tarif heißt Flex und macht seinem Namen alle Ehre. Denn du hast keine monatliche Grundgebühr und kannst trotzdem alle Ladestationen des BMW-Netzwerkes nutzen. Dafür variieren die Kosten je nach Ladestation. An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh (AT und DE).

  • 285.664 Ladestationen in ganz Europa
  • Zwei verschiedene Tarife
  • Tarif Active: Grundgebühr: 4,99€/Monat; Preise: 0,33€/kWh (+ 0,06€/Minute ab 180 Minuten) (AC) und 0,39€/kWh (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Flex: keine Grundgebühr; Preise variieren je nach Ladestation; IONITY: 0,79€/kWh

Direkt zu BMW Charging

Ford FORDPASS Charging Network

Ford lässt sich 155.000 Ladestationen in ganz Europa nutzen. Da Ford Mitbegründer von IONITY ist, gelten hier besondere Preise für die Ladestationen von IONITY, denn du zahlst dort nur 0,31€/kWh – das ist rund die Hälfte des Normaltarifs. Dafür bietet Ford keinen Zugang zu Stationen von anderen Anbietern an.

  • 155.000 Stationen in ganz Europa
  • Keine Grundgebühr
  • Preis: IONITY: 0,31€/kWh

Direkt zum Fordpass Charging Network

Charge myHyundai

Hyundai ermöglicht es dir an 295.888 Stationen in Europa (Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn) zu laden und bietet ebenfalls zwei verschiedene Tarife an. Bei beiden Tarifen gibt es keine Mindestvertragslaufzeit.

Beim Tarif Flex hast du Basiskosten von einer Aktivierungsgebühr von 2,49€, dafür hast du keine monatlichen Grundgebühren. Die Kosten für den Ladevorgang variieren sowohl bei AC-Stationen als auch bei DC-Stationen, jedoch fällt bei beiden Stationen eine zusätzliche Gebühr von 0,49€ pro Ladevorgang an. An IONITY-Stationen zahlst du den Normalpreis von 0,79€/kWh (AT und DE).

Der Tarif Easy ermöglicht es dir zu festen Tarifen zu laden. Hier gibt es eine Grundgebühr von 4,99€/Monat. An AC-Stationen zahlst du 0,35€/kWh (+ 0,10€/Minute ab 180 Minuten). An DC-Stationen zahlst du 0,46€/Minute (+ 0,20€/Minute ab 180 Minuten). An IONITY-Stationen zahlst du ebenfalls den Normalpreis von 0,79€/kWh (AT und DE).

  • 295.888 Ladestationen in Europa
  • Zwei verschiedene Tarife
  • Tarif Flex: keine Grundgebühr; einmalige Aktivierungsgebühr von 2,49€; Preis variiert nach Ladestation; IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)
  • Tarif Easy: Grundgebühr 4,99€/Monat; Preis: 0,35€/kWh (+ 0,10€/Minute ab 180 Minuten) (AC) und 0,46€/Minute (+ 0,20€/Minute ab 180 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)

Direkt zu Charge myHyundai

Kia Charge

Kia bietet dir Lademöglichkeiten an 295.975 Stationen in Europa bietet ebenfalls zwei Tarife zur Auswahl an. Beide Tarife haben keine Mindestvertragslaufzeit. Beim Tarif Easy bezahlst du eine Aktivierungsgebühr von 2,49€, dafür hast du keine monatlichen Grundgebühren. Die Kosten für den Ladevorgang variieren sowohl bei AC-Stationen als auch bei DC-Stationen, jedoch fällt bei beiden Stationen eine zusätzliche Gebühr von 0,49€ pro Ladevorgang an. An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh (AT und DE).

Beim Tarif Advanced zahlst du keine Aktivierungsgebühr, aber eine Grundgebühr von 4,99€/Monat. AC-Laden kostet bis zum 14.12.2021 0,29€/kWh (+ 0,08€/Minute ab 120 Minuten). Ab dem 15.12.2021 zahlst du 0,33€/kWh (+ 0,10€/Minute ab 120 Minuten). DC-Laden kostet 0,47€/kWh (+0,20€/Minute ab 90 Minuten). An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh (AT und DE).

  • 295.975 Stationen in Europa
  • Zwei verschiedene Tarife
  • Tarif Easy: keine Grundgebühr; Preis: variiert nach Station aber 0,49€ zusätzlich pro Ladevorgang; IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)
  • Tarif Advanced: Grundgebühr 4,99€/Monat; Preis: bis zum 14.12.2021: 0,29€/kWh (+ 0,08€/Minute ab 120 Minuten) (AC); Ab dem 15.12.2021: 0,33€/kWh (+ 0,10€/Minute ab 120 Minuten) (AC); 0,47€/kWh (+0,20€/Minute ab 90 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)

Direkt zu Kia Charge

Mercedes me Charge

Mit der Ladekarte von Mercedes Benz kannst du an 290.541 Ladepunkten in Europa laden (Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn). Du zahlst bei Mercedes keine Grundgebühr, dafür variieren die Preise nach Ladestation für AC- und DC-Laden (AT und DE).

  • 290.541 Stationen in Europa
  • Keine monatliche Grundgebühr
  • Preise variieren nach Station

Direkt zu Mercedes me Charge

MINI Charging

Die Ladekarte von Mini erlaubt dir an 286.000 Punkten in Europa zu laden (Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn). Mini bietet dabei zwei verschiedene Tarife an: Active und Flex. Da Mini zu der BMW-Gruppe gehört, entsprechen die Tarife von Mini denen von BMW.

Beim Tarif Active hast du eine Grundgebühr von 4,99€/Monat. Du zahlst für AC-Stationen 0,33€/kWh (+ 0,06€/Minute ab 180 Minuten). An DC-Ladestationen zahlst du 0,39€/kWh (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten). An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh. Es gibt keine MIndestvertragslaufzeit (AT und DE). Der zweite Tarif hat keine monatliche Grundgebühr, dafür variieren die Kosten je nach Ladestation. An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh (AT und DE).

  • 286.000 Ladestationen in ganz Europa
  • Zwei verschiedene Tarife
  • Tarif Active: Grundgebühr: 4,99€/Monat; Preise: 0,33€/kWh (+ 0,06€/Minute ab 180 Minuten) (AC) und 0,39€/kWh (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)
  • Tarif Flex: keine Grundgebühr; Preise variieren je nach Ladestation; IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)

Direkt zu Mini Charging

Porsche Charging Service

Porsche hat 200.000 europaweite Ladepunkte in 20 Ländern und bietet nur einen Tarif an. Hier hast du keine monatlichen Grundgebühren und die Kosten variieren an den Ladestationen. Die Besonderheit: an IONITY-Stationen zahlst du nur 0,33€/kWh (AT und DE).

  • 200.000 Ladestationen in Europa
  • Keine Grundgebühr
  • Preis: variiert nach Station; IONITY: 0,33€/kWh (AT und DE)

Direkt zu Porsche Charging Service

Skoda Powerpass

Skoda hat ein Ladenetzwerk von 250.000 Stationen von 680 Betreibern in ganz Europa und es werden drei Tarife angeboten. Bei Charge Free wird keine Grundgebühr verlangt. Dafür variieren wiederum die Ladekosten an den Stationen (AT und DE).

Der Simply Charge Tarif kostet 4,99€/Monat, ermöglicht es aber für 0,55€/kWh an IONITY-Stationen zu laden (AT und DE). Der Tarif Charge Faster erlaubt es dir für 9,99€/Monat für 0,30€/kWh an IONITY-Stationen zu laden. Bei allem Tarifen fallen gegebenenfalls Zuschläge für das Nutzen von anderen Stationen an (AT und DE).

Ein besonderer Vorteil des Skoda Powerpass: Auch Personen, die keinen Skoda besitzen, können sich für den Charge Free Tarif anmelden.

  • 250.000 Stationen
  • Drei verschiedene Tarife
  • Tarif Free Charge: keine Grundgebühr; Preis: variiert nach Station (AT und DE)
  • Tarif Simply Charge: 4,99€/Monat Grundgebühr; Preis: IONITY: 0,55€/kWh; ggf. Zuschlag an anderen Stationen (AT und DE)
  • Tarif Charge Faster: 9,99€/Monat Grundgebühr; Preis: IONITY: 0,30€/kWh; ggf. Zuschlag an anderen Stationen (AT und DE)

Direkt zum Skoda POWERPASS

Tesla Supercharger

Supercharger ist der Name des eigenen Ladenetzwerks des kalifornischen Elektroautopioniers Tesla. Es gibt mittlerweile rund 3.000 Stationen in Europa mit insgesamt über 30.000 Ladepunkten. Derzeit ist das Netz mehrheitlich noch exklusiv Tesla-Fahrern vorbehalten. Allerdings hat Tesla mittlerweile bekanntgegeben, dass in Zukunft auch Besitzer von anderen Elektroautos die Supercharger-Stationen nutzen können. Diese können dann die Ladepunkte mit einem CCS-Ladestecker verwenden. Die Kosten für Supercharger variieren dabei je nach Land.

  • 3.000 Stationen in Europa mit 30.000 Ladepunkten
  • Keine Grundgebühr
  • Preis: variiert nach Land
  • In Zukunft auch für Elektroautos anderer Marken nutzbar

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VW we Charge

Volkswagen hat rund 200.000 Stationen in Europa und bietet drei verschiedene Tarife an. Bei We Charge Free entsteht keine monatliche Grundgebühr, allerdings variieren die Preise nach Ladestation. An IONITY-Stationen wird 0,79€/kWh verlangt und an anderen Stationen ein Zuschlag von 0,30€/Ladevorgang (AT und DE). Der zweite Tarif (We Charge Go) hat eine Grundgebühr von 7,49€/Monat, bei schnellladenden ID-Modellen entfällt die Grundgebühr. Bei IONITY-Stationen kannst du für 0,55€/kWh laden, bei Ladestationen abseits von IONITY entfällt die Aufschlaggebühr von 0,30€/Ladevorgang (je nach Betreiber) (AT und DE). Der dritte Tarif heißt We Charge Plus und verlangt eine Grundgebühr von 9,99€/Monat für schnellladende ID-Modelle und 17,99€/Monat für nicht schnellladefähige ID-Modelle. Hier zahlst du an IONITY-Stationen 0,30€/kWh und je nach Betreiber entfällt der Zuschlag bei anderen Stationen. (AT und DE).

  • 200.000 Stationen in Europa
  • Drei verschiedene Tarife
  • Charge Free: keine Grundgebühr; Preis: variiert nach Station (AT und DE)
  • We Charge Go: 4,99€/Monat Grundgebühr; Preis: IONITY: 0,55€/kWh; ggf. Zuschlag an anderen Stationen (AT und DE)
  • We Charge Plus: 9,99€/Monat Grundgebühr; Preis: IONITY: 0,30€/kWh; ggf. Zuschlag an anderen Stationen (AT und DE)

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Internationale Anbieter

IONITY

IONITY ist in ganz Europa vertreten und ermöglicht so das Reisen mit Elektroauto über Ländergrenzen hinweg. Betrieben werden vor allem Ladeparks an Autobahnen mit durchschnittlich vier bis sechs Ladestationen pro Park. Der verwendete Strom kommt ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Das IONITY-Netzwerk gibt es mittlerweile entlang aller wichtigen Transitrouten quer durch Europa in 24 Ländern. IONITY bietet zwei verschiedene Tarife an. Zum einen gibt es Ionity Direct, der sich besonders eignet, wenn man nur gelegentlich die Ladestationen von IONITY nutzt. Dabei ist keine Registrierung notwendig und der Preis für die Ladung beträgt 0,79€ pro kWh (DE und AT). Dafür fällt auch keine Grundgebühr oder kein Abonnement anderer Art an. Bezahlen kannst du nur mit der App oder über den QR-Code (danach werden dir im Browser die entsprechenden Schritte zur Bezahlung angezeigt).

Der andere Tarif ist für Vielfahrer interessant und ist ein Jahresabonnement, für das man monatliche Gebühren zahlen muss. Diese liegen dabei bei 17,99€ und der Vertrag ist auf 12 Monate ausgelegt. Dafür bekommt man bei den Ladevorgängen ermäßigte Tarife und zahlt nur 0,35€ pro Kilowattstunde (DE und AT). Hier ist allerdings eine Registrierung per Smartphone App notwendig, außerdem wird auch direkt über die App bezahlt.

  • 387 Ladeparks mit je 4 bis 6 Ladesäulen in insgesamt 24 europäischen Ländern
  • IONITY bietet zwei verschiedene Tarife an
  • IONITY DIRECT: keine Grundgebühr; Preis: 0,79€ pro kWh (DE und AT)
  • IONITY PASSPORT: Grundgebühr 17,99€ pro Monat, Vertragslaufzeit mindestens 12 Monate; Preis: 0,35€ pro kWh (DE und AT)

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Regionale Anbieter

In den meisten Städten gibt es regionale Anbieter, die Ladetarife anbieten, meistens handelt es sich dabei um die lokalen Stadtwerke oder Stromversorger. Da es aber über 1000 regionale Anbieter gibt, können wir nicht alle auflisten. Generell lässt sich aber sagen, dass das Netz in Österreich und Deutschland unterschiedlich gut ausgebaut ist und sich auch die Preise teilweise stark unterscheiden. Doch warum eine regionale Ladekarte holen, wenn du eine Karte eines Roaming-Anbieters hast? Ganz einfach, weil du bei vielen regionalen Anbietern kaum oder keine monatlichen Gebühren zahlst und die Kosten pro Ladevorgang in der Regel geringer sind als die Tarife eines Roaming-Anbieters. Es lohnt sich also auf jeden Fall die lokalen Anbieter zu checken und sich am besten auf deren Website zu informieren!

Den passenden Ladekarten-Tarif finden

Die Frage, welcher Ladetarif am geeignetsten ist, lässt sich nicht einfach beantworten – dafür spielen schließlich zahlreiche individuelle Parameter eine Rolle. Was sich jedoch allgemein sagen lässt ist: Personen, die nur in der Region fahren und das Stadtgebiet oder die Umgebung kaum verlassen, können sich getrost auf Tarife von regionalen Netzanbietern verlassen. Wenn du beispielsweise dein Elektroauto nur als Firmenwagen in der Stadt nutzt, bist du mit Sicherheit bei den regionalen Anbietern gut aufgehoben. Wenn du jedoch viel unterwegs bist und dein Elektroauto auch längere Strecken (auch über Ländergrenzen hinweg) fährst, bist du vermutlich mit einem Tarif von Roaming-Anbietern besser dran.

Natürlich besteht ebenfalls die Option, dass du dir mehrere Ladekarten von verschiedenen Anbietern zulegst und somit die Möglichkeit hast, die jeweiligen Tarife an ein und derselben Ladestation zu vergleichen. Viele Anbieter verlangen keine monatliche Grundgebühr und somit hast du, auch wenn du mehrere Ladekarten besitzt, erst einmal keinen finanziellen Nachteil. So bietet es sich beispielsweise an, für Ladungen in der direkten Umgebung und im Stadtgebiet eine Ladekarte vom regionalen Netzanbieter zu besitzen. Für weitere Strecken lohnt es sich eine zusätzliche Karte der Roaming-Anbieter anzuschaffen.

So bestellst du eine Ladekarte

Eine Ladekarte zu bestellen ist recht einfach, sobald du eine Entscheidung getroffen hast, welcher Tarif und welcher Anbieter zu dir passt. Denn eine Ladekarte lässt sich meist ganz einfach über das Internet direkt beim Anbieter bestellen. Auf der Website füllst du dann ein Formular aus und sendest es an den Anbieter. Anschließend wird dir die Karte direkt per Post nach Hause geschickt. Oftmals bieten die Anbieter auch Apps zur Nutzung der Ladesäulen an, sodass du gar nicht auf die Ladekarte angewiesen bist und direkt mit dem Laden loslegen kannst.

Preisvergleich: Ladesäule vs. Wallbox

Viele Personen haben nicht den Luxus, eine private Wallbox am eigenen Haus oder in der Tiefgarage zur Verfügung zu haben. Aber ist das Laden an der privaten Wallbox überhaupt immer kostengünstiger als das Laden an öffentlichen Ladesäulen? Um die Frage zu klären, muss man sich die unterschiedliche Abrechnung und Funktionsweise der beiden Lademöglichkeiten vor Augen führen. Denn an der privaten Wallbox werden die Kosten für den Ladevorgang nicht nach Zeit berechnet, sondern ausschließlich nach geladener Kilowattstunde. Man zahlt dafür den Tarif, den einem der eigene Stromanbieter verrechnet. So ist es egal, ob das E-Auto 30 Minuten oder 3 Stunden braucht, um voll geladen zu sein – der Preis bleibt der gleiche.


In unserem Artikel zum Thema kostenlos laden zeigen wir dir, an welchen öffentlichen Ladesäulen du in Deutschland und Österreich sogar gratis Strom bekommst!

Der Preis an der Ladesäule kann sich allerdings, wie du bestimmt im Tarifvergleich oben im Text schon gesehen hast, unterschiedlich berechnen. Zum einen gibt es hier ebenfalls die Abrechnung pro geladene Kilowattstunde, zum anderen wird an einigen Ladesäulen auch nach Zeit abgerechnet. Dabei besteht das Problem, dass insbesondere E-Autos, die nicht die volle Ladeleistung ausschöpfen können, benachteiligt sind, weil sie schlichtweg für den Ladevorgang länger brauchen als E-Autos, die die volle Leistung der Ladesäule nutzen können. Aber um nun wirklich zu Zahlen zu kommen und zu der Frage, welche Ladevariante wirklich günstiger ist:

Die folgenden Daten berechnen sich aus dem aktuellen durchschnittlichen Strompreis in Deutschland, Stand Dezember 2021; in Österreich sind die Stromkosten geringer, hier ergeben sich also andere Werte. Je nach Strom-Anbieter und ob Ökostrom genutzt werden, können die Werte zusätzlich abweichen.

Das Laden an der privaten Wallbox kostet bei einem Akku mit 30 kWh Leistung momentan um die 9€ (abhängig vom jeweiligen Haushaltsstromtarif). Für den Ladevorgang an der öffentlichen Ladesäule von einem Akku mit ebenfalls 30 kWh entstehen hingegen Kosten zwischen 9€ und 15€. Hierbei kommt es zum einen auf deinen Tarif an, zum anderen darauf, welche Ladesäule du nutzt. Denn die langsameren AC-Ladesäulen sind ungefähr 10 bis 20 Cent günstiger pro Kilowattstunde als die schnellen DC-Ladesäulen. Dies gilt allerdings nur für die Ladesäulen, die pro Kilowattstunde abrechnen. Anders sieht es bei Ladesäulen aus, die den Preis nach Zeit berechnen. Diese Ladesäulen berechnen zwischen 4 und 10 Cent pro Minute, also liegt der Preis pro Stunde zwischen 2,40€ und 6€. Die durchschnittliche Ladezeit für einen Akku mit 30kWh liegt bei ungefähr 5 Stunden. Somit liegen die Kosten für den Ladevorgang zwischen 12€ und 30€.

Es lässt sich also keine eindeutige Antwort darauf finden, ob das Laden an der privaten Wallbox wirklich immer günstiger ist, denn es kommt ganz klar auf den Tarif an, der dir angeboten wird. Zusätzlich spielt es eine große Rolle, was für einen Stromtarif du zuhause für deine Wallbox hast. Sicher ist aber: gerade das Laden an einer Ladesäule, die pro Kilowattstunde abrechnet, ist eine gute Alternative zur Nutzung einer privaten Wallbox, die weniger in den Preisen schwankt als die Ladesäule, die pro geladene Zeit abrechnet.

Häufig gestellte Fragen

Ladekarten sind nicht nur physische Ladekarten aus Plastik, sondern ebenso Apps, mit welchen du ausgewählte Ladestationen zu bestimmten Tarifen nutzen kannst.

Es gibt Roaming-Anbieter, die keine eigenen Ladestationen besitzen, regionale Anbieter (z.B. Stadtwerke) oder internationale Anbieter, die eigene Ladestationen haben.

Zu den größten Anbietern zählen Maingau, Plugsurfing, IONITY, Newmotion, EnBW, Smatrics und Naturstrom.

Über die Autorin:

Birte ist seit 2021 Redakteurin bei emiwa und unsere Expertin für den hauseigenen Ratgeber. Sie begeistert sich für nachhaltige Mobilitätslösungen, studiert Publizistik im Master und schreibt die Ratgebertexte am liebsten in einem der vielen Wiener Kaffeehäuser.

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